Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG bleibt auf Erfolgskurs

Vorstandssprecher Michael Kruck, Vorstand Franz Miller, Aufsichtsratsvorsitzender Johann Schneider und die Aufsichtsräte Reinhold Schilling, Norbert Binger, Frieder Dürrwanger und Adolf Reichhardt (von links).

Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG hat ihren Erfolgskurs gehalten: Auch im Jahr 2014 ist die Kreditgenossenschaft gewachsen. Bei der Vertreterversammlung im Donauwörther Tanzhaus gaben die beiden Vorstände Michael Kruck und Franz Miller die positiven Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt. Demzufolge ist die Bilanzsumme auf über 1,4 Milliarden Euro gestiegen, das ist ein Zuwachs von 36 Millionen Euro oder 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Mitglieder hat sich erhöht: Zum Stichtag waren 27.758 Menschen Eigentümer der Bank, insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 1.329 Menschen für eine Teilhabe entschieden. Vorstandssprecher Michael Kruck freute sich über diese Entwicklung, zumal das Marktumfeld gerade für kleinere Regionalbanken seit Jahren sehr anspruchsvoll ist, sagte er vor den anwesenden Vertretern. Diese beschlossen einstimmig den Jahresabschluss und stimmten einer Dividende in Höhe von fünf Prozent auf das Geschäftsguthaben zu. Bei den Wahlen des Aufsichtsrates wurden Norbert Binger (Mertingen), Frieder Dürrwanger (Harburg-Ebermergen), Reinhold Schilling (Schwenningen) und Adolf Reichhardt (Höchstädt) wiedergewählt.

Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG beschäftigt knapp 390 Mitarbeiter und betreut mehr als 60.000 Kunden. Zusammen mit den Partnern im genossenschaftlichen Finanzverbund betreut sie ein Kundenkreditvolumen von mehr als einer Milliarde Euro. Allein im vergangenen Jahr wurden Kredite in Höhe von 242 Million Euro vergeben.

Durch eine gute Eigenkapitalausstattung ist die Kreditgenossenschaft gut für die Zukunft gerüstet, sagte Vorstandssprecher Kruck. Wichtig sei es nun, sich den aktuellen Rahmenbedingungen anzupassen. „Die rückläufige Zinsspanne, die deutlich steigenden Kosten für Regulatorik und ein verändertes Kundenverhalten stellen uns vor neue Herausforderungen, die in dieser Form noch nie da waren.“ Mit über 30 Geschäftsstellen habe die Bank ein sehr dichtes Filialnetz. „Aber dieses Filialnetz ist mit hohen Kosten verbunden.“ Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und rentabel zu sein, schließt Kruck Umstrukturierungen nicht aus. Die Vertreter und Kunden wurden bereits darüber informiert, dass die Geschäftsstelle in Sulzdorf ab Juli mit der Geschäftsstelle Kaisheim zusammengelegt wird. Die Anpassungen befürwortet auch der Aufsichtsrat unter dem Vorsitzenden Johann Schneider: Sie seien notwendig, um die bevorstehende Niedrigzinsphase gut zu überstehen. Dennoch bleibt die Kreditgenossenschaft die „Bank vor Ort:“ In den nächsten Jahren werden in den zukunftsfähigen Standorten Investitionen vorgenommen und das digitale Angebot weiter ausgebaut, das versicherten Kruck und Miller den anwesenden Gästen.

Pressemitteilung vom 13. Mai 2015