Übergangsfrist für SEPA endet

Ab Februar ist die internationale Kontonummer IBAN Pflicht. Die Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG gibt Tipps

Zur SEPA-Umstellung am 1. Februar sollten Kunden der Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG Überweisungsträger austauschen.

Am 1. Februar ist es endgültig soweit: Dann gelten für alle Verbraucher ausschließlich die einheitlichen, europäischen Zahlungsformate, bekannt als SEPA. Statt der Kontonummer und Bankleitzahl geben Bankkunden von nun an auf allen Überweisungen oder Lastschriften nur noch die IBAN-Nummer an. Das ist die Internationale Kontonummer, die hierzulande aus 22 Buchstaben und Ziffern besteht. Bislang galt für Privatkunden noch eine Übergangsfrist.
Für Firmen und Vereine ist das SEPA-Verfahren bereits seit August 2014 Pflicht. Bei der Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG verlief die Umstellung damals reibungslos, sagt Vorstandssprecher Michael Kruck. Deshalb erwarten die Mitarbeiter der Kreditgenossenschaft auch im Privatkundenbereich keine Probleme. Der Großteil der Kunden hat sich im Laufe der zweijährigen Übergangsfrist an die IBAN gewöhnt. Kruck rät, alte Überweisungsträger auszutauschen, da Formulare mit Kontonummer und Bankleitzahl ab Februar nicht mehr verarbeitet werden können. Im Online-Banking erfolgt die Umstellung automatisch. Sollten Kunden ihre neue Kontonummer noch nicht kennen, genügt ein Blick auf die EC-Karte oder auf die Kontoauszüge. 

SEPA: Diese Vorteile bringt die Umstellung

Die IBAN (International Bank Account Number) beginnt für deutsche Konten immer mit dem Ländercode „DE“, danach kommt eine zweistellige Prüfziffer. Es folgen die bisherige Bankleitzahl (8 Stellen) und die Kontonummer (10 Stellen). Der größte Vorteil von SEPA (Single Euro Payments Area) ist laut Kruck, dass Überweisungen innerhalb Europas nun schneller in einem einheitlichen Verfahren gebucht werden. Außerdem tritt zum Stichtag eine weitere Vereinfachung in Kraft: Die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code) ist nur noch bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Länder außerhalb der EU beziehungsweise außerhalb des Europäischen Wirtschaftraums wichtig, innerhalb der EU kann darauf verzichtet werden.  

Pressemitteilung vom 18. Januar 2016