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Die vier Vorstände der Bank.

Eine Milliarde Euro neue Kredite und erfreuliches Wachstum

Die vier Genossenschaftsbanken der Gruppe VR-Banken Schwaben Nord präsentieren erfreuliche Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr und zeigen sich in schwierigem Umfeld optimistisch. Erstmals wurde mehr als eine Milliarde Euro an neuen Krediten vergeben. Eine Dividende von 1,7 Millionen Euro ging an die Mitglieder.

Die vier selbständigen Genossenschaftsbanken in Buttenwiesen, Dillingen, Donauwörth und Nördlingen blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Wir hatten ein ausgeglichenes und erfreuliches Wachstum in allen Geschäftsbereichen“, so die beiden Vorsitzenden der Gruppe, Alexander Jall und Alexander Lehmann. „In schwierigem konjunkturellen Umfeld konnten wir uns als verlässlicher Finanzpartner wieder gut behaupten“.

Die addierte Bilanzsumme der Banken stieg auf knapp 6,4 Milliarden Euro, ein Plus von 3,34 Prozent. Über 1,7 Millionen Euro wurden als Dividenden an die knapp 100.000 Mitglieder ausgeschüttet, über eine halbe Million Euro erhielten Vereine und Institutionen aus dem VR-Gewinnsparen.

Eine Milliarde Euro Neukredite

Erstmals übersprang die Summe an neu ausgereichten Krediten die Schwelle von einer Milliarde Euro: 1.062 Millionen Euro, ein Plus von 14,4 Prozent: „Die größte Nachfrage hatten wir in der Baufinanzierung, aber erfreulicherweise auch im Mittelstand“, so Lehmann. Auch im Anlagegeschäft seien erfreuliche Wachstumsraten zu verzeichnen: So betrug das betreute Kundenanlagevolumen 9,4 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent). Zusammen mit dem betreuten Kundenkreditvolumen von 5,3 Milliarden Euro (plus 2,9 Prozent) stieg das insgesamt betreute Kundenvolumen damit auf 14,7 Milliarden Euro (plus 3,92 Prozent). Von der soliden Wirtschaftsleistung profitierten auch die Kommunen: 5,5 Millionen Euro Gewerbesteuer flossen 2025 in die Gemeindesäckel, ein Plus von 14 Prozent.

20 Prozent mehr Auszubildende

Die Mitgliederzahlen blieben konstant: „Mit bereinigt 99.207 Mitgliedern und fast 193.000 Kunden sind wir die größte freiwillige Personenvereinigung in Nordschwaben“, so Bernhard Ströbele. Die vier Banken sind mit 68 Geschäftsstellen, davon 47 mit Personal, und 148 SB-Komponenten flächendeckend vertreten. Die Mitarbeiterzahlen legten leicht zu auf 922. Wieder begehrt sei eine solide Bankausbildung: 71 Auszubildende und Studierende sind ein Plus von über 20 Prozent: „Wir bieten qualifizierte Arbeitsplätze und bilden unsere Fachkräfte im Sinne unserer genossenschaftlichen DNA selbst aus“, so Bernhard Hopfner.

Digitale Souveränität für Europa

Als Meilenstein im Kampf für mehr Unabhängigkeit von US-Zahlungsinfrastrukturen wie PayPal sieht Vorsitzender Jall die bankenübergreifende Einführung des digitalen Zahlungstools Wero in Europa: „Das ist eine historische Chance für digitale Souveränität in Europa“. Wero kann unkompliziert in der VR-Banking-App aktiviert werden. Ein Meilenstein sei auch die Integration der digitalen Girocard in die App: „Damit kann ich mit dem Smartphone endlich auch außerhalb der Apple-Wallet bezahlen“, so Alexander Lehmann. Mit ihren digitalen Services müsse sich die genossenschaftliche Bankengruppe nicht vor Neobrokern und Direktbanken verstecken, so Lehmann.

Kraftvolle Antwort

„Das genossenschaftliche Geschäftsmodell bleibt eine kraftvolle Antwort, auf die Frage, wie wir Wirtschaft und Verantwortung miteinander verbinden“, so Bernhard Ströbele. „Mit unserer Verwurzelung in der Heimat und exzellenter Beratung bieten wir weiterhin Sicherheit in unsicheren Zeiten“, so die Vorstände der größten Bankengruppe der Region.

Bildunterschrift: Erfreuliche Zahlen gaben die Vertreter der Gruppe VR-Banken Schwaben Nord bekannt: v.l.n.r. Vorstandsvorsitzender Bernhard Ströbele (Raiffeisen-Volksbank Ries eG), Vorstandssprecher Alexander Lehmann (Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG), Vorstandsvorsitzender Alexander Jall (VR-Bank Donau-Mindel eG) und Vorstandsvorsitzender Bernhard Hopfner (Raiffeisenbank Unteres Zusamtal eG)
Foto: Stefanie Saam